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Branchen-Lexikon

Andockstelle

Beschreibt den Punkt, an dem ein LKW an einem Gebäude rangiert, um be- oder entladen zu werden. Meist ist die Andockstelle eine Laderampe auf Höhe der Lastwagen-Ladefläche.

Anpassrampe

Eine Anpassrampe ist eine Verladerampe mit vertikal und horizontal beweglicher Brücke, die sich an die Ladungsöffnung eines Transportmittels (z.B. LKW, Bahn) anschließt.

Arbeitslose

Arbeitslose sind Arbeitsuchende, die vorrübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, eine versicherungspflichtige Beschäftigung von mindestens 15 Stunden wöchentlich suchen, den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters zur Verfügung stehen und sich bei einer Agentur für Arbeit oder einem Jobcenter persönlich arbeitslos gemeldet haben und damit als registrierte Arbeitslose geführt werden (vgl. SGB III).

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Siehe auch

Barcode

Strichcode oder Balkencode; opto-elektronischer Datenträger. Nach einer standardisierten Kodierung werden Striche und Lücken unterschiedlicher Breite gedruckt, die von Barcodelesegeräten gelesen und dekodiert werden können.

Begegnungsverkehr

Beim Begegnungsverkehr im Güterverkehr fahren 2 Fahrzeuge zeitlich abgestimmt zwei räumlich gegenläufige Touren, also aufeinander zu. An einem vorher festgelegten Treffpunkt, z.B. einem Autobahnrastplatz, tauschen sie ihre Ladung untereinander aus.

Behälterregal

Regal zur Lagerung standardisierter Behälter. Für diese Behälter wurde das Regal, bezogen auf die Behältergrößen und -formen, speziell ausgerichtet.

Belegloses Kommissionieren

Auf papierlosen Daten Übertragungstechniken wie EDV, Funk, etc. beruhendes Kommissionieren nachgefragter Artikel. Die beleglose Kommissionierung kann online oder offline stattfinden. Es ist wichtig, diese Kommissionierungsart gut auf die betrieblichen Prozesse abzustimmen, da sie viel Organisationsaufwand involviert.

Möglichkeiten des beleglosen Kommissionierens sind beispielsweise:

  • Pick by Scan oder Barcode
  • Pick by Voice, Vision, RFID (Funk) oder Light
  • über mobile Datenterminals

Beschaffungslogistik

Die Beschaffungslogistik hat im Unternehmen eine Schnittstellenfunktion inne, bei der die Bereiche Logistik und Beschaffung miteinander verknüpft werden: Sie soll sicherstellen, dass im Unternehmen alle benötigten Güter pünktlich, in der richtigen Menge und in der passenden Qualität zur Verfügung stehen. Die Beschaffungslogistik umfasst damit alle Aufgaben und Maßnahmen von Einkauf über Transport bis hin zum Wareneingang.

Beschäftigte

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte umfassen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die kranken-, rentenversicherungs­pflichtig und/oder beitragspflichtig nach dem Recht der Abeitsförderung sind oder für die Beitragsanteile zur gesetzlichen Rentenversicherung oder nach dem Recht der Arbeitsförderung zu zahlen sind. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer üben ihre Haupttätigkeit auf vertraglicher Basis für eine Arbeitgeberin bzw. einem Arbeitgeber in einem abhängigen Arbeitsverhältnis aus und erhalten hierfür eine Vergütung.

 

Siehe auch

Bestand

Der Bestand ist die Gesamtmenge an Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffen und halbfertigen Erzeugnissen, die vom Unternehmen für die Produktion benötigt und deshalb auf Lager gehalten wird.

Wird während der Produktion von Waren und Gütern ein zuvor definierter Meldebestand erreicht, erfolg eine neue Bestellung entsprechender Stoffe. Zudem halten Unternehmen in der Regel einen Sicherheitsbestand, der nicht unterschritten werden sollte.

Bestandsimmobilie

Eine Bestandsimmobilie nennt man eine Immobilie, die bereits existiert und in Benutzung ist. Im gewerblichen Bereich sind dies oft Lagerhallen, Büroräume oder Produktionshallen.

 

Siehe auch:

Bestandsmanagement

Das Bestandsmanagement umfasst sämtliche Aktivitäten, Handlungen und Entscheidungen, die sich auf den Lagerbestand, auswirken. Das Ziel des Bestandsmanagements ist die Reduzierung von Lagerbeständen zur Kosteneinsparung und Erhöhung der Flexibilität.

Das Bestandsmanagement beinhaltet drei Prozesse:

  • Bedarfsplanung: Die Ermittlung des zukünftigen Bedarfs
  • Bestandsplanung: Die Festlegung der für das Unternehmen notwendigen Bestände wie dem Sicherheitsbestand und dem Bestellauslösebestand
  • Beschaffungsplanung: Die Festlegung der Bestellpolitik, also die Definition von Bestellzeitpunkten und -mengen pro Artikel

Bestandsreichweite

Kenngröße für die relative Höhe von Beständen. Sie gibt die Anzahl Tage an, die ein Material noch ausreicht, um die vorhandenen Bedarfe zu decken, wenn ausschließlich der aktuelle Werksbestand betrachtet wird.

Blindeinlagerung

Blindeinlagerung ist die Einlagerung von Waren ohne diese zu identifizieren. Dies erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Bis dahin werden die Waren neutral behandelt.

Blocklager

In einem Blocklager werden keine Regale für die Lagerung der Waren verwendet. Die Waren werden auf Paletten (bei druckunempfindlichen Waren), in Kartons oder Kisten auf- und nebeneinander in Blöcken und Stapeln gelagert.

Ein Nachteil der Blocklagerung ist, dass kein Direktzugriff auf die Güter erfolgen kann. Auf der anderen Seite fallen geringere Kosten für das Lager an und es ist flexibel veränderbar.

Bonded Warehouse

auch: Zolllager

In einem Bonded Warehouse werden noch unverzollte Güter aufbewahrt, und zwar unter dem so genannten "amtlichen Zollverschluss". Die Güter dürfen erst dann aus dem Lagerhaus genommen werden, wenn Zölle und sonstige Abgaben beglichen wurden.

Bulk Goods

auch: Massengüter, Massenware, Bulkware.

Bulk Goods ist Ware, die unverpackt in großen Mengen transportiert wird, wie beispielsweise Flüssigkeiten, Getreide, Petroleum, Kohle oder Kies. Es gibt trockene oder flüssige Massenware.

Bündelung

Bündelung beschreibt die Konsolidierung bzw. das Zusammenfassen von Warenströmen.

Die Art der Bündelung ist dabei abhängig vom Prozessschritt: Im Vorlauf spricht man von der Beschaffungsbündelung, ab Zentrallager von der Bestandsbündelung, im Haupt- und Nachlauf handelt es sich um die Distributionsbündelung und im Wareneingang und der Warenprüfung geht es um die Funktionsbündelung.

Business to Business (B2B)

Business to Business, auch B2B, beschreibt den Geschäftsverkehr zwischen Dienstleistern und Unternehmen untereinander. Anders als im Business to Consumer (B2C), worunter die Geschäftsbeziehung mit Privatpersonen fällt.

Business to Consumer (B2C)

Business to Consumer, auch B2C, beschreibt die Geschäftsbeziehung von Unternehmen mit Privatpersonen bzw. dem Endverbaucher. Anders als im Business to Business (B2B), wo es um die Geschäftsbeziehung von Unternehmen untereinander geht.

Chaotische Lagerhaltung

Die Artikel oder Lagereinheiten haben keine feste Lagerplatzzuteilung.

CIF

Cost, Insurance, Freight. Kosten, Versicherung Fracht (Incoterm)

CIP

Carriage and Insurance paid to. Frachtfrei versichert (Incoterm)

CKD

Der Begriff CKD steht für Completely Knocked Down und stammt ursprünglich aus der Automobilbranche. Mittlerweile wird dieses Transport- und Herstellungsverfahren aber auch für andere Güter wie bspw. Möbel oder Maschinen verwendet.

Bei dieser Methode ist das Produkt während des Transports vollständig in seine Einzelteile zerlegt und wird erst in seinem Bestimmungsland zum fertigen Produkt montiert. Diese Versandmethode wird häufig wegen hoher Einfuhrtarife oder zollrechtlicher Bestimmungen gewählt, denn Einzelteile benötigen weniger Platz als ein fertiges Produkt. Aber auch dann, wenn die Fertigung aufgrund des Erschließens eines neuen Absatzmarktes verlagert werden soll, da auf diese Weise einzelne Phasen der Fertigung schrittweise verlagert werden können.

 

Es gibt in der Logistik drei Zerlegungsgrade für die Zerlegung eines Produkts in Einzelteile:

SKD (Semi Knocked Down) bzw. MKD  (Medium Knocked Down)  >  PKD (Partly Knocked Down)  >  CKD (Completely Knocked Down)

 

Container

Genormter Behälter für den Transport und die Aufbewahrung von Gütern

CPFR

Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment: Branchenübergreifendes Geschäftsmodell zur Optimierung gemeinsamer unternehmensübergreifender Elemente der Planungsprozesse auf der Basis transparenter Informationen zwischen den Beteiligten der Supply Chain.

CPT

Carriage Paid To. Frachtfrei (Incoterm)

CRM

Customer Relationship Management; Unternehmensweite Strategie zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit durch konsequente Erfassung und Steuerung aller Kundenkontakte.

Cross-Dock

siehe Umschlaghalle

DAF

Delivered At Frontier. Geliefert Grenze (Incoterm)

DDP

Delivered Duty Paid. Geliefert verzollt, der Verkäufer trägt alle Kosten und Gefahren bis Bestimmungsort (Incoterm)

DDU

Delivered Duty Unpaid. Geliefert ohne Einfuhrzoll, der Verkäufer trägt alle Kosten und Gefahren bis Bestimmungsort (Incoterm)

DEQ

Delivered Ex Quay. Geliefert ab Kai im Bestimmungshafen, verzollt. (Incoterm)

DES

Delivered Ex Ship. Geliefert ab Schiff im Bestimmungshafen, ohne Einfuhrzoll (Incoterm)

Disposition

Organisationseinheit verantwortlich für den termin- und mengengerechten Warenbezug

Distribution

Alle Prozesse, die zwischen Produzenten und Händlern bis hin zum Konsumenten im Absatzkanal ablaufen

Distributionscenter

Ort, an dem Ware gelagert und umgeschlagen sowie in der Regel kunden- bzw. auftragsspezifisch zusammengestellt wird. Der Schwerpunkt der Distributionszentren liegt auf makrologistischen Funktionen, insbesondere dem Zeitausgleich. Hier wird auch oft Cross-Docking betrieben.

Distributionslager

Das Distributionslager verbindet logistische Funktionen, wie Wareneingänge, Lagerhaltung, Komissionierung, Warenversand, Umschlag und Transport. Die vollständige Warenmenge von Fertig- und Handelswaren erleichtert die auftragsspezifische Zusammenstellung  für den Versand. Distributionslagerhallen sind in der Regel größer als 10.000 m² und haben eine Höhe von mehr als 10-12 m Unterkante Binder. Des Weiteren wird zwischen regionaler Belieferung (Handelsunternehmen) und überregionaler Belieferung (Ersatzteil- bzw. After-Sales-Bereich) unterschieden.

Distributionslogistik

Die Distributionslogistik, auch Vertriebs- oder Absatzlogistik genannt, verknüpft die Tätigkeiten von Lager, Umschlag und Transport und begleitet diese von vor der Produktion bis hin zum Abnehmer. Dabei spielen Aktivitäten, wie Entscheidungen, Informationsaustausch, Steuerung und Kontrolle eine große Rolle, sodass ein reibungsloser Ablauf bis hin zum Vertrieb gewährleistet werden kann. Distributionsaufgaben gliedern sich in drei Bereiche, in strategische, taktische und operative. Die strategische Aufgabe besteht vor allem darin, seine Absatzwege (Weg der Ware von Produktion bis Verbrauch) und –organe (beispielsweise Außendienstmitarbeiter oder der Einzelhandel) zu strukturieren. Bei den taktischen Aufgaben, wird überlegt, ob die Waren mit dem eigenen Fuhrpark ausgeliefert werden, oder ob es kostengünstiger ist, den Transport extern zu vergeben. Operative Aufgaben bestehen wiederum aus dem Transport, dem Verpacken oder der Tourenplanung. Abschließend ist festzuhalten, dass mit einer optimalen Distributionslogistik, kann erstens der Kunde seine Ware so schnell und bequem wie möglich erlangen, können zweitens die Betriebskosten minimiert werden und kann drittens der Produzent bestmöglich auf die Vermarktung seiner Produkte einwirken.

Durchlaufregallager

Durchlaufkanäle für Paletten, Behälter o. ä., die nebeneinander und/oder übereinander angeordnet sind. Die Paletten oder Behälter bewegen sich auf geneigten Rollenbahnen aufgrund der Schwerkraft zu den Entnahmestellen, wo die Kommissionierung erfolgt. Die Beschickung erfolgt von der anderen Seite der Rollenbahn, wodurch das Prinzip First in First out gewährleistet ist.

Durchlaufzeit (DLZ)

Zeitdauer zwischen Beginn der ersten Aktivität und dem Ende der letzten Aktivität, bezogen auf eine bestimmte Aktivitätsfolge.

E-Commerce

Alle außerorganisatorischen Transaktionen, die elektronisch abgewickelt werden und zum Kauf/Verkauf eines Gutes führen. Starke Betonung zum Konsumenten.

E-Procurement

E-Procurement beschreibt die Gesamtheit der Beschaffungspolitik und -strategie, die unter Einsatz elektronischer Beschaffungsinstrumente die Elementarfaktoren (Sachmittel, Betriebsmittel und objektbezogene menschliche Arbeit) zur Leistungserstellung von Produkten und Dienstleistungen bereitstellt. E-Procurement basiert oft auf Internet Platformen.

EDI

Electronic Data Interchange: Überbegriff einer Vielzahl technischer Standards, die eine elektronische zwischenbetriebliche, wenig fehlerbehaftete Datenübermittlung in hochstrukturierter Form zur computergestützten Weiterverarbeitung bewerkstelligen.

Ersatzteillager

Der Service steht für den Kunden beim Kauf der Ware an erste Stelle, deshalb ist es ungemein wichtig, dass für den Fall des Schadens oder des Verlusts, ein Ersatz bereit steht. Hier kommen Ersatzteile ins Spiel. Viele Hersteller spezialisieren sich teilweise auf Ersatzteile, da sie mit diesen die höchsten Erlöse erreichen. Um der leichten und schnellen Verfügbarkeit, sowie den Verpflichtungen gegenüber den Geschäftspartnern entlang der Supply Chain zu entsprechen, gibt es sogenannte Ersatzteillager. Ersatzteillager haben einen hohen Automatisierungsgrad und weisen die geringsten Logistikimmobilienkosten aller Lagertypen im Vergleich zu anderen Kosten rund um die Logistik auf.

Ersatzteillogistik

Die Ersatzteillogistik hat als Aufgabe die rechtzeitige Lieferung bzw. Bereitstellung von Ersatzteilen und Betriebsmitteln und deren Lagerung.

Gerade in produzierenden Unternehmen ist die rechtizeitige Bereitstellung von Ersatzteilen für Maschinen essenziell, da ohne geeignete Ersatzteile der Stillstand einer Maschine den Stillstand der kompletten Produktion zur Folge haben kann und somit unter Umständen teuer wird. In Vielen Unternehmen existieren spezielle Lagerräume ausschließlich für häufig benötigte Ersatzteile.

Die Ersatzteillogistik wird auch als Königsdisziplin der Logistik bezeichnet.

Erwerbspersonenpotenzial

auch: Arbeitskräftepotenzial, Arbeitskräfteangebot

Das Erwerbspersonenpotenzial setzt sich zusammen aus der Anzahl der Erwerbstätigen, den Arbeitslosen bzw. Erwerbslosen und der sogenannten Stillen Reserve. Es ist ein Maß für das im Inland zur Verfügung stehende Arbeitskräfteangebot. Die Daten zu Erwerbstätigen und Erwerbslosen bzw. Arbeitslosen liegen aus den amtlichen Statistiken vor. Das Erwerbspersonenpotential wird jährlich vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geschätzt und publiziert.

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Siehe auch

Erwerbstätige

Erwerbstätige sind nach den Definitionen der internationalen Arbeitsorganisationen (ILO) Personen im Alter von 15 Jahren und mehr, die mindestens eine Stunde pro Woche gegen Entgelt einer beruflichen Tätigkeit nachgehen bzw. in einem Arbeitsverhältnis stehen (Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer) oder selbsttständig ein Gewerbe, einen freien Beruf, ein Handwerk oder eine Landwirtschaft betreiben oder als mithelfende Familienangehörige im Betrieb eines Familienmitgliedes mitarbeiten, ohne dafür Lohn oder Gehalt zu beziehen.

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Siehe auch

Europoolpalette

Durch die europ. Transportunternehmen genormte Ladungsträger (800 x 1200 mm).

Fachbodenregal

Die Lagerung erfolgt auf geschlossenen Fachböden über mehrere Ebenen pro Feld. Handregal meistens < 2,1 m Höhe, wenn nicht mit Leitern oder Tritten gearbeitet werden soll. Sie werden auch als verfahrbare Regale eingesetzt (zum Beispiel Archivregal). Für Höhen bis maximal 12 m werden sie in Verbindung mit Regalfahrzeugen eingesetzt. Fachbodenregale werden auch für mehrgeschossige Podestanlagen gewählt, wo sie integrierender Bestand für Laufgänge oder Treppen der einzelnen Geschosse sind.

FAS

Free Alongside Ship. Frei Längsseite Schiff (Incoterm)

Feinverteilung

Bezeichnet die Warenverteilung von einem Umschlagspunkt oder Regionallager zum Endverbraucher (Gegensatz: Grobverteilung).

Fertigteilelager

Bei Fertigteilen gilt die Produktion als abgeschlossen. Der Standort der Logistikimmobilie, entweder Industrie- oder Lagerhalle, spielt hier eine wichtige Rolle, da Produktion und Fertigteillager in enger Beziehung stehen, weshalb beide Standorte in unmittelbarer Nähe zueinander liegen sollten.

Fourth Party Logistics

auch: 4PL

Neutraler Mittler zwischen Auftraggeber und verschiedenen Dienstleistern, die entlang der kompletten Logistik- und Lieferkette tätig sind. Das Ziel ist die Bündelung von Dienstleistungsangeboten zu einem optimalen Gesamtpaket.

Fulfillment

auch: Fulfilment

Fulfillment bezeichnet die komplette Auftragsabwicklung im E-Commerce ab dem Zeitpunkt der Bestellung.

Aufgaben, die das Fulfillment ganz oder teilweise umfasst:

  • Lagerung
  • Kommissionierung
  • Transport
  • Auslieferung
  • Bezahlung
  • After-Sales-Aktivitäten
  • Retourenmanagement
  • Content-Pflege über das Content Management System
  • Pflege des Onlineshops 
  • Warenwirtschaftssystem

Gefahrstofflager

In einem Gefahrstofflager werden Gefahrstoffe und / oder Güter, die aufgrund ihrer großen Menge, als Gefahrstoff gelten, gelagert. Genauso werden Waren dort gelagert, die im Zusammenhang mit anderen chemischen Stoffen zur Bedrohung werden können. Diese Kategorie von Lager ist durch eine hohe Anforderung an das Bauwerk gekennzeichnet. Hierbei müssen besondere Bestimmungen über bau- oder brandschutztechnische Normen beachtet werden.

Gewerbegebiet (GE)

Ein Gewerbegebiet dient in erster Linie der Ansiedlung von Gewerbebetrieben, die vorwiegend nicht erheblich belästigen, zum Beispiel durch Lärm, Geruch oder sonstige Umweltbelastungen. Auch ist ein Wohngebiet strikt von einem Gewerbegebiet zu trennen. Unter den Begriff Gewerbegebiet können auch Industriegebiete (GI), Mischgebiete (MI) oder Sondergebiete (SO) fallen.

Folgende Nutzungsarten ergeben sich beispielsweise für ein Gewerbegebiet:

  • Büro- und Verwaltungsgebäude
  • Gewerbebetriebe
  • Lagerhallen
  • Sportanlagen
  • Tankstellen

 

Siehe auch:

Global Sourcing

Weltweite Beschaffung

Güterverkehr

Gewerblicher Güterverkehr oder Güterkraftverkehr ist der Transport von Gütern und Waren. Dabei gilt:

  • Die verwendeten Kraftfahrzeuge müssen inklusive Anhänger ein minimales  zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen haben.
  • Der Gütertransport erfolgt gegen ein Entgelt.
  • Für den Güterverkehr braucht man eine Lizenz vom BAG, dem Bundesamt für Güterverkehr.      
  • Für Internationalen Güterverkehr ist einer Genehmigung der EU notwendig.

 

Siehe auch

Güterverkehrszentrum (GVZ)

Das Güterverkehrszentrum (GVZ) verbindet die verschiedenen Arten des Transportes (Straße, Schiene, Wasser, Luft) und macht die gesamte Verkehrsinfrastruktur für den Gütertransport nutzbar.

Güterverteilzentrum

Ein von einem oder mehreren Wirtschaftsunternehmen betriebenes großflächiges Lagersystem, das vor allem die Einlagerung von Gütern verschiedener Versender sowie eine tourenoptimierte Auslieferung an verschiedene Empfänger als Ziel hat.

Harte Standortfaktoren

Harte Standortfaktoren umfassen diejenigen Faktoren, die direkt das Unternehmen und dessen Wirtschaftlichkeit beeinflussen und gut messbar sind.

Als Beispiele sollten hier genannt werden:

  • Infrastruktur
  • Förderungen und Subventionen
  • Steuern und Abgaben
  • Zugang zu Rohstoffen und Ressourcen
  • Marktinformationen
  • Kaufkraft

 

Siehe auch

 

Hochregallager

Das Hochregallager stellt eine Sonderform dar. Die Nutzung basiert teils auf Kleinteilen, sowie teils auf der Ein- und Auslagerung von Paletten. Der hohe Automatisierungsgrad verlangt eine gründliche Bestimmung einer Lager- und Kommisionierstrategie. Bei erfolgreichem Einführen der Strategie, kann die automatische Regalanlage ihren Prozess ohne Komplikationen jederzeit korrekt durchführen. Weiters sind Hochregallager dadurch gekennzeichnet, dass sie auf Kunden- / Mieterwünsche individuell angepasst werden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „nutzerspezifischen Maßanzug“.   

HUB and SPOKE System

Umschlagsplätze an Hauptverkehrswegen zur Warenübergabe an regionale Verteiler. Hub - Nabe (Umschlagplatz) Spoke - Speiche (Warenstrom zum Hub).

Industriegebiet (GI)

Ein Industriegebiet ist ein Baugebiet für die Ansiedlung von Produktionsbetrieben. In diesen Gebieten wird ein ortsunübliches Maß an Lärm und Luftbelastung produziert, weswegen die dort ansässigen Betriebe von Wohngegenden ferngehalten werden.

Ein Industriegebiet besitzt eine gute Infrastruktur, die für Schwerverkehr ausgelegt ist. Alternative Begriffe für ein Industriegebiet sind Industriezentrum, Industriestandort oder Industriezone.

 

Siehe auch:

Informationsfluss

Planung, Steuerung und Überwachung aller Informationen, die zur Befriedigung von Kundenbedürfnissen über alle Stufen des Unternehmens notwendig sind.

Inhouse-Logistik

siehe Intralogistik

Innerbetriebliche Logistik

Logistiktätigkeiten innerhalb eines Logistik Unternehmens.

Insourcing

Übernahme einer bisher fremden Leistung in die eigene Geschäftsaktivität.

Intralogistik

auch: Inhouse-Logistik

Intralogistik umfasst alle Material- und Warenflüsse, die sich innerhalb einer Lagerhalle bzw. eines Betriebsgeländes in Handel, Industrie und öffentlichen Einrichtungen abspielen. Klar abzugrenzen ist die Intralogistik zum Warentransport außerhalb eines Betriebes, der beispielsweise durch eine Spedition ausgeführt wird.

Folgende Vorgänge innerbetrieblicher Materialflüsse gehören zur Intralogistik:

  • Planung
  • Einrichtung
  • Durchführung
  • Kontrolle und Optimierung

Unterstützt werden diese Vorgänge durch Informations-, Lagerverwaltungs-, Datenbank- und Warenwirtschaftssysteme, und auch der Personal- und Energieeinsatz gehört zur Intralogistik.

Eine aktuelle Entwicklung im Bereich der Intralogistik ist der zunehmende Einsatz von Robotern beispielsweise entlang der fördertechnischen Systeme (Förderbänder, Produktionsstraßen) und bei der Lagerung.

 

Siehe auch

Investor

auch: Entwickler, Developer

Ein Investor ist eine natürliche oder juristische Person, die Geld mit der Erwartung in etwas investiert, Umsatz damit zu generieren.

Typische Investments sind:

  • Aktien, Anleihen, Wertpapiere
  • Rohstoffe und Edelmetalle
  • Immobilien
  • Fonds
  • Fremdwährungen

Im Falle eines Ivestors, der in eine Gewerbeimmobilie wie beispielsweise eine neue Lagerhalle investiert, ist er derjenige, der den Bau der Lagerhalle finanziert. Die Halle befindet sich somit in seinem Eigentum und wird an einen Nutzer vermietet.

 

Siehe auch:

ISO

International Organization for Standardization

Just in Time (JIT)

Hauptaufgabe einer Just-in-time-Strategie ist es, die gesamte Supply Chain zeitlich auf den Produktionsprozess auszurichten.

Ziel ist die Reduzierung von Kosten durch Versclankung des Wertschöpfungsprozesses zum Beispiel durch geringere Lagerhaltungskosten. Denn in der Just-in-time-Lieferung werden Waren und Materialien erst dann angeliefert, wenn ein Kundenauftrag eingegangen ist. Auch können Unternehmen mit einer Just-in-time-Strategie flexibler auf veränderte Marktsituationen, beispielsweise herbeigeführt durch Aktivitäten der Konkurrenz oder veränderte Kundenbedürfnisse, reagieren.

KEP-Dienstleister

Der Begriff KEP steht für Kurier-Express-Paket-Dienstleister.KEP-Dienstleister transportieren Waren in Paketen, Päckchen, Briefen und Behältern anstelle von Paletten.

  • Kurierdienste haben eine Obergrenze von 3 kg Gesamtgewicht pro Sendung. Außerdem ist die Zustellzeit begrenzt und die Sendung wird durch den Kurier begleitet und überbracht.
  • Expressdienste verzichten oft auf eine Gewichtsbeschränkung oder haben mehr Spielraum nach oben, die kurzen, festgelegten Zustellzeiten finden sich aber auch hier.
  • Paketdienste dagegen geben keine Garantie auf die Zustellzeiten, sondern nur ein wahrscheinliches Zeitfenster. Die Pakete haben in der Regel ein Maximalgewicht von 30-40 kg und müssen bestimmte Abmessungen einhalten.

Die Lager- und Umschlagshallen von KEP-Dienstleistern sind ebenerdig mit einer geringen Hallenhöhe und sind somit leicht zugänglich für Sprinter und Kleintransporter.

Bekannte KEP-Dienstleister sind beispielsweise:

  • DHL
  • DPD
  • UPS
  • Hermes
  • GLS

Kerngebiet (MK)

In einem Kerngebiet sind in erster Linie Unternehmen aus dem Handel, der Gastronomie, Wirtschaft, Kultur und Verwaltung, aber auch Wohnungen angesiedelt. Der Bau von Wohnungen allerdings bedarf der Zustimmung, und es müssen städtebauliche Gründe vorliegen.

 

Siehe auch:

Kommissionierung

Zusammentragen der gemäß einer Kundenbestellung oder eines Rüstauftrages nachgefragten Artikel.

Kompaktlager

Oberbegriff für Lagersysteme, welche eine hohe Ausnutzung des verfügbaren Lagervolumens ermöglichen.

Konsignationslager

Lager für Produkte, welche im Eigentum des Lieferanten sind, wobei die Bezahlung erst durch den Bezug aus dem Konsignationslager erfolgt.

Kontraktlogistik

auch: Systemdienstleistung der Kontraktlogistik

Kontraktlogistik ein Geschäftsmodell in der Logistik, welches durch eine längerfristige (mindestens ein Jahr) Kooperation eines Kontraktlogistik-Dienstleisters mit einem Dienstleistungsnehmer entsteht. Der Dienstleistungsnehmer bzw. Kunde ist meist in der Produktion oder dem Handel tätig. In einer solchen Kooperation können sehr vielfältige Logistikaufgaben abgedeckt werden. In der Regel haben Kontraktlogistik-Verträge einen großen Umsatzwert von mindestens einer Million Euro, welcher zusammen mit der längerfristigen Laufzeit beiden Kooperationspartnern eine gewisse Planungssicherheit gibt und den Aufbau nachhaltiger Logistikprozesse ermöglicht. Der Kontraktlogistiker trägt in der Regel die komplette Verantwortung für die Kosten, die Leistung und die Qualität.

Kontraktlogistik-Dienstleister bauen für Ihre Kunden ein großes Logistiknetzwerk entlang der Supply Chain auf, in dem sowohl eigene als auch fremde Ressourcen integriert werden. In der Kontraktlogistik werden also üblicherweise keine Einzelaufträge vergeben, sondern ganze Teile der Unternehmenslogistik an den Kontraktlogistik-Dienstleister übertragen. Häufig sind Kontraktlogistiker auf die speziellen Bedarfe einer bestimmten Branche spezialisiert.

 

Kühl-/Tiefkühl-Logistikhalle

Kühl-Logistikhallen werden in erster Linie von Betrieben genutzt, die in der Lebensmittelbranche oder in der Pharmaindustrie beschäftigt sind.  Die Waren werden bis hin zum Versand im Fachboden, Hochregal oder im automatischen Hochregallager gelagert. Bei Tiefkühlhallen steht es dem Nutzer offen, ob er in die Halle eine Art Kühlbox einbauen lässt oder ob er Kühlzellen integriert. Der Vorteil liegt hier bei der Möglichkeit des Abbaus, sodass die Halle auch für andere Zwecke genutzt werden kann oder Drittverwendbarkeit gewährt werden kann. Kühlhallen wiederum werden meist im Vornherein so konstruiert, dass das Gebäude für andere Vorhaben jederzeit vermarktet werden kann.
Kühl-Logistikhallen werden durch integrierte Kühlzellen meist auf einen Temperaturwert, je nach Bereich, von +4 bis +18 Grad gebracht. Isolierung und Dämmwerte erfordern gewisse Ansprüche, denen eine Kühlhalle, genauso wie eine Tiefkühlhalle, entsprechen muss.
Eine TK-Halle befindet sich bei Temperaturen von -4 bis maximal -30 Grad Celsius. Großer Wert wird auf die Umwelttechnik gelegt, indem die Wärmerückgewinnung von den Kühlaggregaten vorangetrieben wird und man sonst auch auf die bestmöglichsten und zugleich umweltverträglichsten Standards achtet. Bei Kühlhallen ist die Drittverwendungsmöglichkeit gegeben, da die aufgebauten Kühlboxen oder –zellen jederzeit abgebaut werden können. Dies gestaltet sich bei einer reinen Tiefkühlhalle schon schwieriger, da diese extra so errichtet wird. Natürlich kann sie auch drittverwendet werden, aber dennoch liegt der Fokus eher auf Lebensmittel- oder Pharmalogistiker.

Kühl-/Tiefkühllogistik

auch: temperaturgeführte Transporte

Die (Tief-)Kühllogistik dient dazu, die für viele Warengruppen notwendige Kühlkette zwischen Hersteller, Großhändler, Händler und Verbraucher nicht zu unterbrechen. Dabei wird während des Transports der Waren die Temperatur im Inneren des Laderaums konstant auf einer bestimmten Gradzahl gehalten. Je nach Art der transportierten Güter und Waren bewegen sich die Temperaturen in einem gekühlten Transport von 18 °C plus bis zweistellig im Minusgradebereich.Die Lagerung der Waren, die gekühlt werden müssen, findet in speziellen Kühl- bzw. Tiefkühlhallen statt.

Waren, die während des Transports gekühlt werden müssen, sind beispielsweise:

  • Lebensmittel
  • Farben und Lacke
  • Medikamente und medizinische Produkte
  • Kosmetika
  • chemische Produkte

Immer häufiger wird der Nachweis einer ununterbrochenen Kühlkette entweder vom Gesetzgeber oder vom Kunden gefordert. Deswegen findet mittlerweile häufig eine Temperaturaufzeichung statt. Überschreitet die Temperatur die festgelegten Grenzwerte, wird ein Alarm ausgelöst.

Lagerlogistik

Gesamtheit der logistischen Aufgaben und Massnahmen für die Planung und den Betrieb von Lagern.

Logistik

Der Begriff Logistik hat seinen Ursprung aus dem griechischen Wort  logistikē und bedeutet „praktische Rechenkunst“. Heutzutage ergibt sich natürlich ein viel komplexeres und weitschichtigeres Feld der Logistik, weshalb der Begriff in Beschaffungs-, Produktions-, Distributions-, Absatz- und Entsorgungslogistik unterteilt wird. Grundlegender ausgedrückt, besteht die Aufgabe der Logistik auch darin, dass die Planung, die Realisation und die Kontrolle über Material- und Informationsflüsse zwischen Produktions- und Zielort richtig umgesetzt werden.  Reinhardt Jünemann, ein Experte für Logistik  und Materialfluss, hat den Ausdruck der „6R der Logistik“ definiert. Hierbei soll der logistische Auftrag darin bestehen, dass die richtige Menge und die richtigen Objekte, am richtigen Ort, zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Qualität und zu den richtigen Kosten zur Verfügung stehen.

Logistikdienstleistung

Logistik­dienstleistungen umfassen alle Aktivitäten vom Transport über den Um­schlag, die Kommissionierung, Fakturierung und Assemblierung bis hin zur Lagerung von Waren und Gütern zwischen zwei oder mehreren Verkaufs- oder Produktionsstätten.

Auch Auftrags­abwicklungsaufgaben und die Disposition zählen zu den Logistikdienstleistungen, ebenso wie übergreifende Steuerungs- und Planungstätigkeiten, die notwendig sind für das gesamte Supply Chain Management.

Es werden folgende Logistikdienstleistungen unterschieden:

  • First Party Logistics (1PL): Logistikaufgaben oder der Transport von Gütern werden von eigenen unternehmensinternen Abteilungen durchgeführt, ohne eine Auslagerung an Dritte.
  • Second Party Logistics (2PL): Der Hersteller von Gütern lässt einen Subunternehmer eine klar definierte Logistik- bzw. Transportaufgabe durchführen, wobei die Nachverfolung und die Organisation beim Hersteller verbleiben. Der Dienstleister setzt - oft kurzfristig - genau das um, was gefordert ist, weshalb die 2PL oft kostenintensiver ist als andere Konstellationen. Second-Party-Logistics-Dienstleister sind beipsielsweise Reedereien, Verlader, Speditionen KEP-Dienstleister oder Umschlagsunternehmen.
  • Third Party Logistics (3PL): siehe Artikel
  • Fourth Party Logistics (4PL): siehe Artikel
  • Fifth Party Logistics (5PL): Der Dienstleister aus dem 5PL-Bereich managt für ein Unternehmen dessen Netzwerk verschiedener Supply Chains. Außerdem bietet er Beratungsleistungen rund um die Wertschöpfungskette und dessen Management an.

Logistikkosten

Kosten, die durch logistische Tätigkeiten entstehen. Typische Logistikkosten sind beispielsweise Kosten für Porto, Verpackung, Transport, Wareneingangskontrolle, Lagerhaltung und Kapitalbindung.

Logistikzentrum

Örtlichkeit, an welcher eine Vielzahl logistischer Funktionen, Tätigkeiten abgewickelt werden.

Luftfracht

Unter Luftfracht fallen alle Güter und Waren, die in einem Flugzeug mit Luftfrachtbrief transportiert werden. Die Luftfracht hatte in den letzten Jahrzehnten die höchsten Zuwachsraten unter allen Verkehrsträgern, und mittlerweile gibt es kaum einen Flughafen in Deutschland, der nicht auch Luftfracht abwickelt.

Die Vorteile von Luftfracht sind:

  • Schnelligkeit: die kürzeste Beförderungszeit
  • Zuverlässigkeit: Aufgrund genauer Flugpläne kann genau geplant werden
  • Sicherheit: unabhängig von Naturgewalten und kurze Transportdauer
  • Kurze Kapitalbindung: Warte- und Lagerungszeiten sind minimiert, dadurch niedrige Kapitalbindungskosten

Makrolage

Die Makrolage bezeichnet die räumliche Lage eines Objekts in Hinsicht auf Infrastruktur und des großflächigen Umkreises. Kommune, Gemeinde und Politik legen die Makrolage fest. Des Weiteren ist vor allem eine genaue Untersuchung des Standorts hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit wichtig, d.h. Einwohnerzahl, Konkurrenz, örtliche Struktur, um den optimalen Platz zu finden.

Mesoebene

Die Mesoebene umfasst die Analyse der Umgebung, die in unmittelbarer Nähe zur Logistikimmobilie steht (zumeist das jeweilige Gewerbegebiet). Üblicherweise werden gewisse Gesichtspunkte zur Analyse des Umfelds herangezogen. Diese bestehen beispielsweise aus der geringen Entfernung der Immobilie zur nächsten Autobahnauffahrt, aus geringem Ampel-, sowie Wohnaufkommen, aus einem 24-Stunden-Betrieb, aus verschiedenen Serviceangeboten, aus marktüblichen Miet- und Grundstückspreisen, etc.

Mikrolage

Die Mikrolage gibt einen engeren und detailreicheren Überblick als die Makrolage. Hierbei sind die Eigenschaften des Gewerbegebiets, die angrenzenden Nachbarsgebäude, die Position der Straßen und der Immobilien und die Umgebungseinflüsse wichtig. Beispielsweise konzentriert man sich hier auf einen Stadtteil und dessen lokale Gegebenheiten. (immoscout)

Mischgebiet (MI)

Ein Mischgebiet ist ein Baugebiet, in dem sowohl Gewerbebetriebe als auch Wohnungen untergebracht sind. Erlaubt sind hier laut deutschem Baurecht solche Betriebe, die das Wohnen nicht wesentlich stören. Optisch darf in einem Mischgebiet keine Nutzungsart insgesamt dominieren, lediglich in Teilgebieten.

Zulässig in einem Mischgebiet sind beispielsweise:

  • Wohngebäude
  • Büro- und Verwaltungsgebäude
  • Kultur-, Kirchen-, Gesundheits-, Sport- und soziale Einrichtungen
  • Tankstellen
  • Gartenbaubetriebe
  • Einzelhandel
  • Gastronomie und Beherbergung

 

Siehe auch:

Nabe-Speiche-System

Ein zentraler Umschlagspunkt in einer Region (Nabe) bedient eine definierte Anzahl von Bedarfspunkten (z.B. Depots), Verkehre zwischen den Bedarfspunkten entfallen. Dadurch reduziert sich die Zahl der möglichen Verkehrsverbindungen und Größendegressionseffekte können genutzt werden.

Neubau

Ein Neubau ist ein neu errichtetes, noch nicht genutzes oder bewohntes Gebäude. Ein Neubau im gewerblichen Bereich wird häufig von einem so genannten Investor realisiert und einem Mieter zur Nutzung überlassen.

 

Siehe auch:

Nutzer

Ein Nutzer einer Gewerbeimmobilie ist in der Regel ein Unternehmen, das diese Gewerbeimmobilie, wie beispielsweise eine Produktions- oder Lagerhalle, für sein Geschäft nutzt. Dabei kann die Firma entweder der Eigentümer oder der Mieter der Immobilie sein.

 

Siehe auch:

Outsourcing

Mit Outsourcing, zu Deutsch Auslagerung, wird die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen bezeichnet.

Palettenregal

Regal, das gemäß Abmaße und Tragkraft speziell für die Aufnahme von Paletten geeignet ist. Palettenregale gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen, die sich im Wesentlichen durch die Universalität bezüglich der aufzunehmenden Paletten (DIN, Euro, Düsseldorfer, etc.) und durch die Zugriffsflexibilität unterscheiden.

PKD

Der Begriff PKD stammt ursprünglich aus der Automobilindustrie und steht für Partly Knocked Down. Bei dieser Methode wird ein Fahrzeug oder Produkt teilweise zerlegt transportiert. Nur wenige fehlende Teile weredn parallel dazu transportiert. Erst im Bestimmungsland wird das Produkt schlussendlich koplett montiert.

Es gibt in der Logistik drei Zerlegungsgrade für die Zerlegung eines Produkts in Einzelteile:

SKD (Semi Knocked Down) bzw. MKD (Medium Knocked Down)  >  PKD (Partly Knocked Down)  >  CKD (Completely Knocked Down)

POS

Point of Sales, Verkaufspunkt

Produktionslager

Unternehmen, die vorwiegend in der Produktion zu tun haben, brauchen sogenannte Produktionslager. Hierbei werden Roh- und Betriebsstoffe, Komponenten, halbfertige und fertige Erzeugnisse gelagert, um jederzeit für die Produktion bereit zu stehen. Diese Lagerhallen verfügen über Merkmale wie Rampen, Torandienungen und einer Höhe von maximal acht Metern.

Produktionslogistik

Gesamtheit der logistischen Aufgaben und Maßnahmen bei Vorbereitung und Durchführung des Warenflusses über alle Stufen der Produktion, Leistungserstellung

Re-Insourcing

Wiedereingliederung einer ausgelagerten Funktion zum Beispiel nach Ablauf eines Outsourcing-Vertrages.

Regionallager

Das Regionallager ist Bestandteil eines Netzwerkes zur Versorgung der Kunden. Es dient der Lagerung von Sortimenten für eine definierte Region und wird von den Lieferanten entsprechend beliefert.

Retourenmanagement

Das Retourenmanagement befasst sich mit der Planung, Durchführung und Kontrolle der retournierten Waren und Güter inklusive der zugehörigen Finanz- und Informationsflüsse. Das Retourenmanagement ist ein Teilbereich des Supply Chain Managements / Reverse Logistics.

Das Retourenmanagement hat vier Hauptaufgaben, abhängig von der Wettbewerbsstrategie des Unternehmens, dem Wertverlust der Waren und dem Nettoretourenwert:

  • Retourenbearbeitung
  • Retourenvermeidung
  • Retourenverhinderung
  • Retourenförderung

Reverse Logistics

Rückführung und Wiederverwendung bzw. -verwertung von Produkten und Materialien in Kreislaufwirtschaftsprozessen. Siehe auch Retourenmanagement.

Seefracht

Seefracht ist der Transport von Gütern und Waren mit einem Schiff. Dieser Transport eignet sich vor allem für Güter, die ein hohes Gewicht haben. Bei der Seefracht ist die Transportzeit meist weniger wichtig als die günstigen Kosten des Transports.

Die Vorteile von Seefracht:

  • kostengünstig
  • schwere Ladungen möglich
  • ideal auch bei weiten Strecken

SKD

auch: MKD (Medium Knocked Down)

Der Begriff SKD stammt ursprünglich aus der Automobilindustrie, wird aber heute auch für andere Güter verwendet und steht für Semi Knocked Down. Bei dieser Methode wird ein Fahrzeug oder Produkt fast fertig transportiert. Nur wenige fehlende Teile weredn parallel dazu transportiert. Erst im Bestimmungsland wird das Produkt schlussendlich koplett montiert.

Die Gründe für die SKD- bzw. MKD-Methode sind die gleichen wie bei der CKD (Completetly Knocked Down)-Methode: Auf ein fertiges Produkt werden in der Regel aufgrund des Platzbedarfs höhere Einfuhrzölle erhoben, oder die Fertigung soll auf diese Weise an einen anderen Standort verlagert werden.

Es gibt in der Logistik drei Zerlegungsgrade für die Zerlegung eines Produkts in Einzelteile:

SKD (Semi Knocked Down) bzw. MKD  (Medium Knocked Down)  >  PKD (Partly Knocked Down)  >  CKD (Completely Knocked Down)

 

Sondergebiet (SO)

Als Sondergebiet wird ein Gebiet bezeichnet, dessen Nutzung zweckgebunden ist und der Erholung dient. Für weitere Nutzungsarten müssen diese dargestellt und festgesetzt werden, und das Gebiet wird zum Sonstigen Sondergebiet.

Nutzungsarten des Sondergebiets können beispielsweise sein:

  • Ferienhausgebiete
  • Campingplätze & Zeltplätze
  • Wochenendhäuser

 

Siehe auch:

Sonstiges Sondergebiet

Ein Sonstiges Sondergebiet unterscheidet sich von einem Sondergebiet (SO) insofern, als dass sie zwar ebenfalls zweckgebunden sind, allerdings nicht ausschließlich der Erholung dienen.

Somit ergeben sich für ein Sonstiges Sondergebiet zum Beispiel folgende weitere NUtzungsmöglichkeiten:

  • Einzelhandel
  • Fremdenverkehr
  • Kultur & Bildung
  • Gesundheit
  • Wirtschaft & Energiegewinnung, Kraftwerke
  • Sport
  • Messen

 

 Siehe auch:

Standortfaktoren

auch: Standortinformationen

Als Standortfaktoren bezeichnet man alle Faktoren, die ein Unternehmen bei der Wahl eines Standortes berücksichtigen muss.

Jeder Standort zeichnet sich durch Vor- und Nachteile für ein Unternehmen aus. Inwieweit diese Vor- und Nachteile sich tatsächlich auf das Unternehmen und dessen Geschäft auswirken, gilt es bei der Standortsuche zu prüfen.

Bei den Standortfaktoren unterscheidet man zwischen Harten Standortfaktoren wie Steuerhebesätze, Infrastruktur oder Arbeitskräftepotenzial, und Weichen Standortfaktoren wie Freizeitwert und Konkurrenten.

 

Siehe auch:

Standortwechsel

Der Standortwechsel ist der Umzug eines Unternehmens von einem Standort an einen anderen. Die Gründe für einen Standortwechsel oder Firmenumzug sind dabei sehr vielfältig und hängen oft von fehlenden Standortfaktoren ab, die beispielsweise im Rahmen der Expansion benötigt werden (z.B. fehlende Anbindung an internationalen Flughafen bei internationaler Expansion). Weitere Gründe können sein:

  • Platzmangel
  • Optimierung der Abläufe entlang der Supply Chain
  • Mehr Nähe zu Dienstleistern, Produzenten und Zulieferern
  • Drohender oder akuter Mangel an Arbeitskräften

 

Siehe auch:

Stille Reserve

Zur Stillen Reserve gehören insbesondere:

  • Personen, die beschäftigungslos sowie verfügbar sind und Arbeit suchen, ohne als Arbeitslose registriert zu sein,
  • Personen, die die Arbeitsuche entmutigt aufgegeben haben, aber bei guter Arbeitsmarktlage Arbeitsplätze nachfragen würden,
  • Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in Warteschleifen des Bildungs- und Ausbildungssystems und
  • Personen, die aus Arbeitsmarktgründen vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind.

Während die Daten zur Erwerbstätigen bzw. Erwerbslosen vorliegen, muss die Stille Re­ser­ve geschätzt werden.

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Siehe auch

Streckengeschäft

Form der Warendistribution, bei der die Ware von einem Glied der Absatzkette, z.B. einem Hersteller, direkt, unter Umgehung des Großhandels, an den Einzelhändler geliefert wird. Der Großhandel hat nur eine disponierende Funktion, indem Auftrags-, Rechnungs- und Zahlungsweg über ihn führen.

Supply Chain

Der Weg eines Rohstoffs von seiner Lagerstätte bis zum Verbraucher, mitsamt der in jeder Stufe erfolgten Wertsteigerung (Mehrwert), wird Wertschöpfungskette genannt (auch logistische Kette oder Supply Chain).

 

Siehe auch

Supply Chain Management

Unter Supply-Chain-Management versteht man Lieferkettenmanagement oder auch Wertschöpfungskettenmanagement. Hierbei geht es um das Planen, das Steuern und das Kontrollieren der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen an der Wertschöpfungskette beteiligten Unternehmen. Ein kontinuierlicher Informationsfluss ist ein wichtiges Kriterium für eine optimale Kooperation. An der Supply-Chain sind vor allem Lieferanten und Kunden beteiligt.

 

Siehe auch

Third Party Logistics

auch: 3PL

Mit Third Party Logistics ist die Vergabe von Transportaufträgen an Logistikdienstleister gemeint, die "dritte Partei". Der Logistikdienstleister wird dabei auch als Third Party Logistics Provider bezeichnet.

 

Siehe auch:

Fourth Party Logistics

Tourenplanung

In der Tourenplanung wird die Reihenfolge der Abladestellen geplant. Dabei werden die vorhandenen Transportaufträge in Touren zusammengefasst und in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht, so dass immer ein Fahrzeug bzw. ein Fahrer diese Tour erledigen kann.

Mittlerweile gibt es viele Anbieter von Tourenplanungs-Software, um die Tourenplanung möglichst effizient zu halten.

Tracking and Tracing

Tracking and Tracing ist mittlerweile zum Standard bei KEP-Dienstleistern geworden.

Gemeint ist ein elektronisches System zur Sendungsverfolgung, mit dem Sendungen jederzeit genau lokalisiert werden können. Im Nachhinein kann der Sendungsweg genau nachvollzogen werden.

Ziel ist es, Transparenz antlang der gesamten Supply Chain zu schaffen, damit inner- und außerbetriebliche Prozesse optimiert und Kosten gespart werden können.

 

Siehe auch

Transitterminal

siehe  Warenverteilzentrum

Transportlogistik

Die Transportlogistik umfasst sämtliche logistischen Vorgänge, die für einen Transport von Waren oder Gütern von einem Ort zum andern notwendig sind. Dazu gehören auch die Be- und Entladungsaktivitäten.

Der eigentliche Transport der Güter erfolgt durch einen Spediteur im Selbsteintritt oder einen Frachtführer. Die Organisation des Transports liegt üblicherweise ebenfalls beim Spediteur oder bei einem Logistikdienstleister, der zusätzliche Leistungen wie besagte Be- oder Entladung mit anbietet. Normalerweise wird in der Transportlogistik auf eine Transportbündelung auf Zulieferungen oder Langstrecken geachtet, um die Kosten zu senken.

Umschlaghalle

auch: Durchlauflager, Cross-Docking, Cross-Dock

In einer Umschlaghalle ist die Verweilzeit von Waren nur kurz, normalerweise maximal 24 Stunden. In dieser Zeit werden die Waren vom Fernverkehr angeliefert und für die weitere Verteilung durch den Nahverkehr vorbereitet und umkommissioniert.

Umschlagshallen werden in erster Linie von KEP-Dienstleistern genutzt und sind eher niedrig, dafür mit vielen Rampen und Toren versehen.

Umschlaghäufigkeit

auch: Umschlagsgeschwindigkeit, Lagerumschlag

Die Umschlaghäufigkeit ist eine wichtige Kennzahl für Handelsunternehmen. Sie gibt Auskunft darüber, wie oft für ein bestimmtes Produkt das Lager innerhalb eines definierten Zeitraums einmal aufgefüllt und wieder entleert wurde.

Die Umschlaghäufigkeit wird berechnet, indem man die abgesetzte Menge durch den durchschnittlichen Lagerbestand teilt.

Value Added Services

auch: Mehrwertdienste.

Value Added Services sind Dienste, die zusätzlich zum Basisdienst erhältlich sind und dadurch den Wert des Basisdienstes steigern.

Im gewerblichen Bereich können angebotene Mehrwertdienste beispielsweise sein:

  • Montagen und Instandhaltungen
  • Retouren-Management
  • Quality Assurance
  • Verfolgung von Sendungen

Warenverteilzentrum

auch: Versorgungszentrum, Verteilzentrum, Transitterminal

Das Warenverteilzentrum bezeichnet ein Zentrallager, in dem Waren, die geliefert werden, angenommen, gelagert und für die weitere Verteilung vorbereitet werden. Hierbei werden die Waren entsprechend ihrer Bestimmung (z.B. für Filialen, Produktionshallen oder Logistik-Hubs) in Kommissionen zusammengefasst und versendet.

Ein wichtiger Bestandteil in einem Warenverteilzentrum ist ein leistungsstarkes Warenwirtschaftssystem.

 

Siehe auch

Warenwirtschaftssystem

Ein Warenwirtschaftssystem ist ein computergestütztes Modell zur Abbildung und Verarbeitung von Warenströmen und ein wichtiger Teil der Intralogistik.

Die Funktionen des Warenwirtschaftssystems sind:

  • Einkaufs- und Verkaufsverwaltung
  • Lagerhaltung und -wirtschaft
  • Management von Wareneingang und -ausgang

 

Siehe auch

Wechselbrücke

auch: Wechselaufbau, Wechselkoffer, Wechselaufbaubrücke

Eine Wechselbrücke ist ein auswechselbarer genormter Behälter für Lastwagen. Dieser kann zwischen verschiedenen LKW ohne Umladen der Güter ausgetauscht werden. Außerdem besitzen Wechselbrücken ausklappbare Standfüße, wodurch der Behälter alleine stehen und somit abgestellt werden kann.

Weiche Standortfaktoren

Unter weiche Standortfaktoren fallen all diejenigen Faktoren, die schwer messbar sind oder eher subjektiv bewertet werden.

Zum Beispiel:

  • Freizeitmöglichkeiten in der Region
  • Bildungsangebote
  • Konkurrenzsituation
  • Wirtschaftsklima

 

Siehe auch:

Werkverkehr

Werkverkehr bezeichnet den Transport von Waren einer Firma für eigene Zwecke. Dabei gilt:

  • Die Ware muss dem Unternehmen entweder gehören oder von ihm ver- oder gekauft worden sein, ver- oder gemietet, hergestellt, bearbeitet oder repariert.
  • Der Transport der Güter muss eigenen Zwecken dienen.
  • Die Fahrer müssen zum eigenen Personal gehören. Ausnahme: Krankheitsfall.
  • Der Transport der Güter ist nur eine Hilfstätigkeit für das Unternehmen, nicht dessen Zweck.

Es ist aus rechtlichen Gründen wichtig, den Begriff Werkverkehr klar vom Güterverkehr abzugrenzen.

 

Siehe auch

Zentrallager

Ein Zentrallager beinhaltet in der Regel ein Gesamtsortiment von Waren. Großhändlern gehört meist eine sehr große Auswahl an Produkten. Diese Produkte können nach einer Beliebtheitsskala (basierend auf der nachgefragten Menge) unterteilt werden. Die kontinuierlich stark nachgefragten und in großer Anzahl abgesetzten Güter, werden eher in Regionallagern gelagert, während die weniger veräußerten Artikel in einem Zentrallager aufbewahrt werden. Natürlich sollen auch die beliebten Waren, inklusive dem anderen Sortiment, in einem gewissen Ausmaß im Zentrallager verfügbar sein. Die verschiedenen Artikel können auch im Rahmen einer Analyse der Verkaufsdaten in sogenannte „Renner- und Pennerartikel“ unterteilt werden.